fashion

Sie sehen das was du nicht siehst..

..und zwar die perfekte Bildinszenierung. Sie haben den Blick für das Besondere und heben die starke Frauenfigur hervor.

Es sind die Helden der Fashionfotografie – Mert Alas und Marcus Piggott.

Alas, geboren in Istanbul, sollte eigentlich gar kein Fotograf werden. Seine Eltern sahen ihn vielmehr in der Musikszene. Mit 20 wusste er allerdings das ihn die Mode weitaus mehr begeistert. Er eröffnete einen Modesalon in Istanbul mit Freunden. Dort wurden Einzelstücke der Abendmode geschneidert und verkauft.

Später zog es ihn nach London, da er immer mehr in seinem Umfeld auf Unverständnis stoß, wenn es um seine sexuelle Neigung ging. Alas erkannte recht früh, dass er sich zu Männern hingezogen fühlte.

1994 lernte er Marcus Piggott in London kennen, heute nicht nur sein Arbeitskollege, sondern auch sein Lebenspartner.

Piggott studierte Grafikdesign und Fotografie in Brighton. Zusammen ergänzen sie sich und kreieren ein Meisterwerk nach dem anderen.

Mit ihren ersten Aufnahmen landeten sie auf das Cover von Dazed & Confused.

Heute kümmern sie sich um das Image von Giorgio Armani, Roberto Cavalli, Fendi, Miu Miu, Gucci, Yves Saint Laurent, Givenchy und Lancôme. Sie füllen Magazine wie die Vogue, Interview Magazine, The Love Magazine und Pop Magazine mit ihrer Kunst. Außerdem begeisterten sie Madonna, Julia Roberts, Rihanna, Shakira, Gisele Bündchen, Björk, Gigi Hadid, Lindsay Lohan und viele weitere Celebritys.

Die Inszenierung der starken und sexuell selbstbewussten Frauenfigur zeichnet die beiden besonders aus. „Kraftvolle Frauen, Frauen mit Signalwirkung – eine Frau, die weder groß reden noch sich bewegen muss, um klarzumachen, wer sie ist“.

Nun gibt es eine Limited Edition in Zusammenspiel mit Giovanni Bianco, bei TASCHEN zu erwerben. Eine gelungene Einleitung stellt Charlotte Cotton, Kurautorin und Schriftstellerin, den rund 300 Bildern vorweg.

Kate Moss, Vogue Nippon/Japan, London 2011

Kate Moss, Vogue Nippon/Japan, London 2011

Marion Cotillard, Vogue Paris, London 2010

Marion Cotillard, Vogue Paris, London 2010

Naomi Campbell & Alex Kovas, Interview Magazine, London 2010

Naomi Campbell & Alex Kovas, Interview Magazine, London 2010

Mia Rae, Tamy Glauser, Ava McAvoy, Ruth Bell, Grace Boll, W Magazine, New York 2016

Mia Rae, Tamy Glauser, Ava McAvoy, Ruth Bell, Grace Boll, W Magazine, New York 2016

Lara Stone, W Magazine, London 2012

Lara Stone, W Magazine, London 2012

Saskia de Brauw, Self Service Magazine, London 2015

Saskia de Brauw, Self Service Magazine, London 2015

 

Kate Moss, Love Magazine, London 2009

Kate Moss, Love Magazine, London 2009

 

Gisele Bündchen, Pop Magazine, London 2003

Gisele Bündchen, Pop Magazine, London 2003

 

Anja Rubik, Love Magazine, Los Angeles 2010

Anja Rubik, Love Magazine, Los Angeles 2010

Stella Lavinia | Trails

Eine Designerin die ein Konzept hat, was uns auf Anhieb sympathisch erscheint. Stella Lavinia’s Kollektion beruht auf dem Motto slow fashion. Die Kleidung soll über mehrere Saisons getragen werden. Ein Weg, weg von dem heutigen Stress und Druck. Im August 2016 hat sie ihren Modedesign Abschluss an der Best-Sabel Schule in Berlin gemacht. Die Kollektion Memento Vivere hat den Absolventenpreis gewonnen.

Nun hat sie eine neue Kollektion entworfen. Trails beruht auf alten Kriegsbriefen von ihrem Großvater. Im Jahr 2012 besuchte sie während ihrer USA Reise Huntsville, den Ort an dem ihr Großvater Krieg stationiert und als Architekt tätig war.

Die Designerin beschäftigte sich mit der Zeitepoche und besonders mit der Mode aus den 40er Jahren. Verwendung von Materialien wie Seide, Wolle und Schnittführungen wie Tellerröcke und Morgenmäntel. Sie kreierte und entwickelte eine Kollektion ihrer eigenen Interpretation. Die Kleidung erscheint oftmals sehr ausgefallen, aber trotz allem tragbar.

Stella Lavinia setzt auf Farben, aus Erfahrungen ihrer Kindheit auf Mallorca. Sie verwendet zudem Seide, Wolle und Baumwolle, wichtig sind ihr hochwertige Stoffe. Ihre Kleidung wird in Berlin produziert, von der Idee bis zum fertigem Produkt.

In Kürze wird ein Onlineshop eingerichtet und im Oktober soll ein Pop-Up Store eröffnet werden.

Auf der Fashionweek Berlin hat sie bereits einen bleibenden Eindruck hinterlassen!

 

Photography by Lucas Christiansen

Hair & Makeup by Melissa Righi

 

Ivanman #mbfwb

Intensives Blau, gemischt mit tiefem Schwarz. Das sind wohl die Farben die in der neuen Frühjahr/Sommer Kollektion 2018 von Ivanman klar hervorstechen.

Inspiriert wurde der Designer Ivan Mandzukic diesmal vom Aktionskünstler Joseph Beuys. Die für Beuys typische Weste kombiniert mit der klassischen Arbeitskleidung. Kunst und Arbeitskleidung harmoniert mit Schnürungen in einem Gelb oder Grün und den praktischen Taschen.

Ein Zusammenspiel, welches den Betrachter nicht an Aufmerksamkeit verlieren lässt. Ein sommerlicher Look und doch vereinzelt die typischen Ivanman Oversized Jacken und Mäntel in den Farben Schwarz und Blau. Trotz neuer Ideen, bleibt Ivanman auch in dieser Kollektion seinen alten Mustern wieder treu und schafft eine beeindruckende Mischung zwischen alt und neu.

IVANMAN MBFW Berlin SS18

IVANMAN MBFW Berlin SS18

IVANMAN MBFW Berlin SS18

IVANMAN MBFW Berlin SS18

IVANMAN MBFW Berlin SS18

Photos KOWA BERLIN

 

Her mit den Kristallen!

Am Donnerstag, den 16. Februar haben Christiane Arp, Chefredakteurin der Vogue Deutschland, Swarovski und das KaDeWe eine exklusive Design-Reception in Berlin veranstaltet.

Die Design-Talente des Vogue Salon William Fan, Marina Hoermanseder, Tim Labenda und René Storck präsentierten ihre handgefertigten, mit Kristallen geschmückten Entwürfe, welche noch bis Ende der kommenden Woche im KaDeWe zu kaufen sind.

Die Entwürfe werden zudem in der März-Ausgabe der Vogue Deutschland zusehen sein. In einem 16-seitigen Fashion-Editorial werden die schönsten Werke der Designer gezeigt.

Foto: Harald Fuhr für VOGUE

Kollektion: Tim Labenda
Foto: Harald Fuhr für VOGUE

Foto: Harald Fuhr für VOGUE

Kollektion: Marina Hoermanseder
Foto: Harald Fuhr für VOGUE

Foto: Harald Fuhr für VOGUE

Kollektion Marina Hoermanseder
Foto: Harald Fuhr für VOGUE

Foto: Harald Fuhr für VOGUE

Kollektion William Fan
Foto: Harald Fuhr für VOGUE

Designer Rene Storck   Foto: Harald Fuhr für VOGUE

Designer Rene Storck
Foto: Harald Fuhr für VOGUE

Trippen

Trippen ist ein Berliner Label, welches sich ganz bewusst auf Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Langlebigkeit konzentriert und diese Dinge mit einer gewissen Ästhetik verbindet.

Die Designer Angela Spieth und Michael Oehler hatten die Idee, Schuhe auf eine andere Art und Weise zu entwerfen und herzustellen. Sie konzentrierten sich auf den Austausch von einzelnen Komponenten um sich so der Nachhaltigkeit hinzugeben. Dabei war ihnen aber auch die Ästhetik sehr wichtig, weshalb einer ihrer Hauptinspirationsquellen die Tradition des Bauhaus darstellt, sowie die Stilrichtung des Konstruktivismus.

Des Weiteren finden sich Inspirationen in der Russischen Avantgarde wieder. Die geometrischen Arbeiten des Malers Kasimir Malewitsch und auch die grafischen Skizzen und Architekturprojekte von Wladimir Tatlin.

Die Kollektion Frühjahr/Sommer 2017 lehnt an Einflüssen aus Architektur, Malerei und Fotografie. Dabei hat ganz speziell die Fotoserie eines befreundeten Grafikers eine große Rolle gespielt, deren Zeitschriftenportraits mit Pflanzenteilen zu Collagen zusammengefügt wurden. Es soll beim Betrachter Irritation ausgelöst werden, was sich in der Kollektion bei dem Wechsel aufgenähter, geprägter oder foliierter Streifen mit dem Zusammenspiel der darunterliegenden Schaftteile widerspiegelt.

Die Schuhe haben einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert, durch die besondere Schnitttechnik und ihre Gestaltung, weshalb auch bereits einige Designer, wie Issey Miyake eine Kollaboration mit dem Label eingegangen sind. Aber auch eine Vielzahl internationaler Designpreise unterstreichen den Erfolg des Labels.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zalon by Zalando

Es scheint eine völlig neue Ebene des Online Shopping zu sein. Zalon heißt die im Jahr 2014 gegründete Plattform von Zalando. Doch was verbirgt sich hinter dem neuen System?

Eine persönliche Online-Stilberatung!

Ob zu einem bestimmten Anlass oder beliebige Outfit Vorstellungen für den Alltag, Zalon versucht jedem Wunsch gerecht zu werden. Durch das personalisierte Profil, welches mit individuellen Fotos ausgeschmückt werden sollte, kann der ausgewählte Stylist typgerechte Outfits zusammenstellen. Zusätzlich soll der ausführliche Fragebogen helfen, wo sich der Kunde durch Fragen zu Preisgrenzen, sowie zu favorisierten Farben und Schnitten klicken darf. Am Ende finden auch eigene Anmerkungen ihren Platz oder das persönliche Telefongespräch kann noch einmal dazu dienen beliebige Vorstellungen und Wünsche hervorzubringen.

Doch nicht das richtige Outfit?

Auch hier ist es noch einmal möglich die per Email zugeschickte Outfitvorschau etwas zu verändern, bevor sich das zusammengestellte Paket auf den Weg machen kann. Durch einen kleinen Button unter dem jeweiligen Teil, ist es möglich dieses abzuwählen und eine eigene Anmerkung hinzuzufügen, um dem Stylisten die Kritikpunkte aufzuführen und Änderungswünsche zu äußern. Der Stylist versucht dann das Teil nach den Wünschen des Kunden zu ersetzen. Deshalb ist es wichtig, eine detaillierte Anmerkung zu schreiben, damit es am Ende keine Enttäuschung gibt.

Wie geht es weiter?

Ganz einfach! Wenn das richtige Outfit passt, können alle anderen Teile kostenlos zurückgeschickt werden und dem persönlichen Stylisten darf noch ein kleines Feedback auf der Internetseite hinterlassen werden.

Wo ist der Haken?

Es gibt keinen! Denn sowohl das Telefongespräch, als auch der Versand und die Retoure sind kostenfrei, auch wenn gar kein Outfit passen sollte.

Los geht’s!

Think Pink

Pink ist als weibliche Farbe abgeschrieben, dafür bei Männern umso angesagter. Gender – eine veraltete Form der Zwangszugehörigkeit findet in Pink seinen größten Feind. Gender und Sexualität birgt Fakten, Leben, Ängste, »Kontroverse«. Wir finden, dass das Leben so viel mehr birgt, so viel wichtigere Dinge.

Ja, wir Männer sind sensibel! Ja, wir Männer stehen auf Mode! Ja, auch wir Männer lieben Pink! So what!?

Gilt Pink for girls und Blau for boys als unantastbares und zeitloses Gut, handelt es sich bei diesem Klischee eher um ein neueres Konzept. Im 19. Jahrhundert wurden Babies und Kleinkinder, ganz egal welchen Geschlechts, grundsätzlich Unisex angezogen. Wie Jo B. Paoletti in Pink and Blue: Telling the Boys from the Girls in America formulierte, waren Pink und Blau nie als gender-spezifisch angesehen. Wahllos bekleidet und kombiniert präsentierte sich Klein Hans in pinken Shorts, weißem Spitzenkragen-Shirt und blauem Bucket Hat. Pink dominierte als Farbe der Jugend und segregierte sich lediglich von den Alten.

Think Pink ist mehr als angebracht in Zeiten von Conchita Wurst, der Etablierung von Homo-Ehen in den USA und Mikky Blanco.

Lang ersehnt und weiterhin erwünscht hier unsere modische Zustimmung:

pink